Pressemitteilung der KZBV (Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung)

„Wir sind auf die aktive Mithilfe der Patienten in besonders hohem Maße angewiesen. Patientinnen und Patienten, die bereits Symptome einer akuten Erkrankung der Atemwege zeigen, also Schnupfen, Husten, Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Atembeschwerden und Luftnot, Müdigkeit und Appetitlosigkeit, sollten sich – soweit kein akuter Notfall vorliegt – erst nach Abklingen der Erkrankung um einen Behandlungstermin bemühen.

Am besten ist es, wenn sich jede Patientin und jeder Patient vor einer Behandlung noch einmal mit seiner Zahnarztpraxis in Verbindung setzt und individuell abklärt, ob der geplante Termin tatsächlich wahrgenommen werden soll.“

Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstandes der KZBV

Zähneputzen

Drei von vier Deutschen putzen sich zweimal täglich die Zähne.

Eine aktuelle Umfrage zeigt: Drei von vier Deutschen (74 Prozent) putzen ihre Zähne durchschnittlich zweimal am Tag, 6 Prozent tun dies sogar häufiger. Frauen sind allerdings deutlich engagierter als Männer!

Ganze 88 Prozent der Frauen putzen zweimal und häufiger pro Tag – bei den Männern sind es nur 72 Prozent. 

ZM Online 18.01.2019

Früherkennung

Drei zusätzliche Früherkennungsuntersuchungen für Kleinkinder: Für Kleinkinder bis zum vollendeten 33. Lebensmonat sind ab Juli 2019 drei zusätzliche zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen und Schmelzhärtungsmaßnahmen vorgesehen.

Die neuen zahnärztlichen Untersuchungen setzen insbesondere bei den Ursachen frühkindlicher Karies an. Sie beinhalten unter anderem die eingehende Untersuchung des Kindes, die Beratung der Eltern und eine Anleitung zum täglichen Zähneputzen beim Kleinkind. Dazu haben Kleinkinder bis zum 33. Lebensmonat zusätzlichen Anspruch auf eine Zahnschmelzhärtung mit Fluoridlack zweimal je Kalenderhalbjahr in der Zahnarztpraxis. Damit wird dem Entstehen der sog. Nuckelflaschenkaries wirksam vorgebeugt und bereits entstandener Initialkaries effektiv entgegengewirkt.

ZM Online 19.01.2019